Umnutzung und Ausbau barrierefreies Wohnen Erlenmatt Ost, Basel
Machbarkeitsstudie 2019 – 2020
Planung / Realisierung 2020 – 2021
Bauherrschaft: Stiftung Habitat
Architektur / Bauleitung: Dennis Knabe Architekt
Elektro: edeco
HLKS: Bogenschütz
Brandschutz: Quantum Brandschutz
Bauphysik: Gartenmann Engineering
Architektur für inklusives Wohnen
Im Auftrag der Stiftung Habitat wurde eine im Core & Shell-Prinzip bestehende Gewerbefläche an der Signalstrasse in Basel in zwei barrierefreie Wohneinheiten umgewandelt. Der neue Mieter, abilia Basel, bietet hier Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung ein selbstbestimmtes Zuhause.
Eine der beiden Einheiten ist als Clusterwohnung konzipiert: Drei individuelle Kleinstwohnungen sind durch einen gemeinschaftlich genutzten Wohnbereich mit großzügiger Küche verbunden.
Die Badezimmer wurden als sorgfältig geplante Kabinette realisiert, die trotz der begrenzten Raumbreite der Studios den Anforderungen an ein barrierefreies Bad gerecht werden. Im geschlossenen Zustand dezent in das Raumgefüge eingebettet, ermöglichen zwei 90° öffnende Pendeltüren bei Bedarf die Nutzung der Nasszellen, in die zugleich die gegenüberliegende Schrankwand als begehbare Garderobe einbezogen ist. Dadurch werden auf engstem Raum barrierefreie Nutzung und mehrfach belegbare Zonen vereint. Das begleitende Farbkonzept wurde gezielt auf die Bedürfnisse von Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen und erhöhter sensorischer Sensibilität abgestimmt. Es unterstützt die Orientierung und setzt einen lebendigen Akzent im Alltag – als bewusster Kontrapunkt zur oft sachlich-funktionalen Gestaltung vergleichbarer Einrichtungen.
Die zweite Einheit ist eine 2.5-Zimmer-Wohnung, speziell für ein Paar mit besonderen Bedürfnissen ausgelegt. Auch hier wurde ein konsequent barrierefreier Ausbau realisiert.
Mit dieser Umnutzung entsteht nicht nur neuer Wohnraum, sondern auch ein Ort gelebter Inklusion inmitten der Stadt Basel
Umnutzung und Ausbau barrierefreies Wohnen Erlenmatt Ost, Basel
Machbarkeitsstudie 2019 – 2020
Planung / Realisierung 2020 – 2021
Bauherrschaft: Stiftung Habitat
Architektur / Bauleitung: Dennis Knabe Architekt
Elektro: edeco
HLKS: Bogenschütz
Brandschutz: Quantum Brandschutz
Bauphysik: Gartenmann Engineering
Architektur für inklusives Wohnen
Im Auftrag der Stiftung Habitat wurde eine im Core & Shell-Prinzip bestehende Gewerbefläche an der Signalstrasse in Basel in zwei barrierefreie Wohneinheiten umgewandelt. Der neue Mieter, abilia Basel, bietet hier Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung ein selbstbestimmtes Zuhause.
Eine der beiden Einheiten ist als Clusterwohnung konzipiert: Drei individuelle Kleinstwohnungen sind durch einen gemeinschaftlich genutzten Wohnbereich mit großzügiger Küche verbunden.
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Die Badezimmer wurden als sorgfältig geplante Kabinette realisiert, die trotz der begrenzten Raumbreite der Studios den Anforderungen an ein barrierefreies Bad gerecht werden. Im geschlossenen Zustand dezent in das Raumgefüge eingebettet, ermöglichen zwei 90° öffnende Pendeltüren bei Bedarf die Nutzung der Nasszellen, in die zugleich die gegenüberliegende Schrankwand als begehbare Garderobe einbezogen ist. Dadurch werden auf engstem Raum barrierefreie Nutzung und mehrfach belegbare Zonen vereint. Das begleitende Farbkonzept wurde gezielt auf die Bedürfnisse von Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen und erhöhter sensorischer Sensibilität abgestimmt. Es unterstützt die Orientierung und setzt einen lebendigen Akzent im Alltag – als bewusster Kontrapunkt zur oft sachlich-funktionalen Gestaltung vergleichbarer Einrichtungen.
Die zweite Einheit ist eine 2.5-Zimmer-Wohnung, speziell für ein Paar mit besonderen Bedürfnissen ausgelegt. Auch hier wurde ein konsequent barrierefreier Ausbau realisiert.
Mit dieser Umnutzung entsteht nicht nur neuer Wohnraum, sondern auch ein Ort gelebter Inklusion inmitten der Stadt Basel.









