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NSAPROV Schulhausprovisorium am Hegenheimermattweg, Allschwil 2024 – 2026 - Dennis Knabe Architekt
DENNIS KNABE

Knabe Architekten GmbH Hafenstrasse 25a
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Impressum

Schulhausprovisorium am Hegenheimermattweg, Allschwil

Temporärer Schulraum am Hegenheimermattweg

Die bestehenden Sekundarschulanlagen Lettenweg und Breite in Allschwil stossen aufgrund steigender Schülerzahlen und eines hohen baulichen Sanierungsbedarfs an ihre Grenzen. Der Regierungsrat hat im Jahr 2021 beschlossen, den Standort umfassend zu erneuern und die Kapazität von heute 27 auf künftig 36 Klassen auszubauen. In diesem Zusammenhang wurde ein Projektwettbewerb für die künftige bauliche Entwicklung des Areals durchgeführt. Die Umsetzung des prämierten Neubaus erfolgt etappenweise, damit der Schulbetrieb während der Bauzeit möglichst wenig beeinträchtigt wird.

Um den Schulbetrieb während der Bauzeit aufrechtzuerhalten, wurde im Rahmen einer Standortevaluation ein temporäres Provisorium am Hegenheimermattweg als bevorzugte Lösung identifiziert. Der Standort liegt in fussläufiger, räumlicher Distanz zum bestehenden Schulareal und ermöglicht so eine klare Trennung vom Baugeschehen. Das Provisorium verteilt sich auf zwei benachbarte Parzellen: Auf der einen sollen bestehende, derzeit leerstehende Hallenbauten rückgebaut und durch einen neuen Containerbau ersetzt werden. Auf der angrenzenden Parzelle wird ein bestehender Holzmodulbau umgenutzt und als integraler Bestandteil des Provisoriums weiterverwendet.

Das Provisorium bietet Platz für bis zu 35 Klassen. In der Planung wurden beide Parzellen integrativ betrachtet. Durch eine städtebaulich präzise Positionierung des neuen Containerbaus wird die Anbindung an den bestehenden Holzmodulbau auf der Nachbarparzelle hergestellt und ein klar gefasster, gemeinschaftlich nutzbarer Aussenraum geschaffen. Dieser neu aufgespannte Pausenhof bildet das verbindende Zentrum des temporären Schulstandorts. Die Bauweise folgt einem standardisierten, funktionalen Modulsystem. Die damit verbundenen limitierten Rahmenbedingungen stellen eine besondere gestalterische Herausforderung dar: Trotz der funktional geprägten Ausgangslage ist eine architektonisch überzeugende, kindgerechte Antwort zu finden. Dazu wurden umfangreiche Fassadenstudien erarbeitet und in engem Austausch mit der Gemeinde abgestimmt.

Der Bezug ist für das erste Quartal 2026 vorgesehen. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird das Provisorium vollständig zurückgebaut. Dabei wird darauf geachtet, einen möglichst geringen baulichen Fussabdruck zu hinterlassen: Auf vor Ort betonierte Fundamente wird bewusst verzichtet. Stattdessen kommt eine Ausführung mit Schraubfundamenten zum Einsatz, die nach Ablauf der Nutzungsdauer rückstandslos entfernt werden können. Die räumliche Trennung vom eigentlichen Neubau ermöglicht einen weitgehend ungestörten Schulalltag während der Bauzeit. Das temporäre Provisorium schafft damit die nötige Flexibilität für eine geordnete Umsetzung des Neubaus – im Dienst einer zukunftsorientierten Weiterentwicklung des Bildungsstandorts Allschwil.

Sanierung und Dachaufstockung MFH Wettsteinallee, Basel

Direktauftrag 2023
Planung / Realisierung 2023 – 2024

Bauherrschaft: Stiftung Habitat
Architektur / Bauleitung: Dennis Knabe Architekt
Bauingenieur: Gruner
Sanitär: Gemperle S-Plan
HLK: ProHausEnergie
Brandschutz: Quantum Brandschutz
Bauphysik: Gruner
Fotografie: Foto-Werk / Alu Arts

Temporärer Schulraum am Hegenheimermattweg

Die bestehenden Sekundarschulanlagen Lettenweg und Breite in Allschwil stossen aufgrund steigender Schülerzahlen und eines hohen baulichen Sanierungsbedarfs an ihre Grenzen. Der Regierungsrat hat im Jahr 2021 beschlossen, den Standort umfassend zu erneuern und die Kapazität von heute 27 auf künftig 36 Klassen auszubauen. In diesem Zusammenhang wurde ein Projektwettbewerb für die künftige bauliche Entwicklung des Areals durchgeführt. Die Umsetzung des prämierten Neubaus erfolgt etappenweise, damit der Schulbetrieb während der Bauzeit möglichst wenig beeinträchtigt wird.

Um den Schulbetrieb während der Bauzeit aufrechtzuerhalten, wurde im Rahmen einer Standortevaluation ein temporäres Provisorium am Hegenheimermattweg als bevorzugte Lösung identifiziert. Der Standort liegt in fussläufiger, räumlicher Distanz zum bestehenden Schulareal und ermöglicht so eine klare Trennung vom Baugeschehen. Das Provisorium verteilt sich auf zwei benachbarte Parzellen: Auf der einen sollen bestehende, derzeit leerstehende Hallenbauten rückgebaut und durch einen neuen Containerbau ersetzt werden. Auf der angrenzenden Parzelle wird ein bestehender Holzmodulbau umgenutzt und als integraler Bestandteil des Provisoriums weiterverwendet.

Das Provisorium bietet Platz für bis zu 35 Klassen. In der Planung wurden beide Parzellen integrativ betrachtet. Durch eine städtebaulich präzise Positionierung des neuen Containerbaus wird die Anbindung an den bestehenden Holzmodulbau auf der Nachbarparzelle hergestellt und ein klar gefasster, gemeinschaftlich nutzbarer Aussenraum geschaffen. Dieser neu aufgespannte Pausenhof bildet das verbindende Zentrum des temporären Schulstandorts. Die Bauweise folgt einem standardisierten, funktionalen Modulsystem. Die damit verbundenen limitierten Rahmenbedingungen stellen eine besondere gestalterische Herausforderung dar: Trotz der funktional geprägten Ausgangslage ist eine architektonisch überzeugende, kindgerechte Antwort zu finden. Dazu wurden umfangreiche Fassadenstudien erarbeitet und in engem Austausch mit der Gemeinde abgestimmt.

Der Bezug ist für das erste Quartal 2026 vorgesehen. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird das Provisorium vollständig zurückgebaut. Dabei wird darauf geachtet, einen möglichst geringen baulichen Fussabdruck zu hinterlassen: Auf vor Ort betonierte Fundamente wird bewusst verzichtet. Stattdessen kommt eine Ausführung mit Schraubfundamenten zum Einsatz, die nach Ablauf der Nutzungsdauer rückstandslos entfernt werden können. Die räumliche Trennung vom eigentlichen Neubau ermöglicht einen weitgehend ungestörten Schulalltag während der Bauzeit. Das temporäre Provisorium schafft damit die nötige Flexibilität für eine geordnete Umsetzung des Neubaus – im Dienst einer zukunftsorientierten Weiterentwicklung des Bildungsstandorts Allschwil.