Deprecated: Die Funktion WP_Dependencies->add_data() wurde mit einem Argument aufgerufen, das seit Version 6.9.0 veraltet ist! Conditional Comments für den Internet Explorer werden von allen unterstützten Browsern ignoriert. in /var/www/vhosts/knaa.ch/httpdocs/wp-includes/functions.php on line 6260
DGE Durchgänge Bausteine 1 - 5 Erlenmatt Ost, Basel 2020 – 2021 - Dennis Knabe Architekt
DENNIS KNABE

Knabe Architekten GmbH Hafenstrasse 25a
4057 Basel

061 508 11 65
info@knaa.ch

Impressum

Durchgänge Bausteine 1 - 5 Erlenmatt Ost, Basel

Machbarkeitsstudie 2020 
Planung / Realisierung 2020 – 2021

Bauherrschaft: Stiftung Habitat
Architektur / Bauleitung: Dennis Knabe Architekt
Fotografie: Dennis Knabe

Schallschutz mit Haltung und Präzision

Im Rahmen der Quartiersentwicklung Erlenmatt Ost wurde entlang der Signalstrasse ein Ensemble aus fünf Bausteinen realisiert. Die Bausteine 1 bis 5 übernehmen dabei für das Quartier eine Schlüsselrolle beim Schallschutz gegenüber der angrenzenden Autobahn. Zwischen den Gebäuden ermöglichen eingeschossige Durchgänge eine fussläufige Verbindung zwischen Stadt und Quartier – Offenheit als Prinzip.

Auf Basis einer Lärmimmissionsmessung wurde eine Überschreitung der zulässigen Grenzwerte festgestellt. Zur gezielten Reduktion der Lärmimmission und zur Sicherung eines dauerhaften akustischen Komforts für die Anwohnerschaft werden die Durchgänge 1 bis 5 mit Schallschutztüren nachgerüstet.

Die gestalterische Herausforderung lag in der Verbindung technischer Anforderungen mit einer respektvollen Haltung gegenüber dem Bestand – bei gleichzeitiger Entwicklung einer architektonisch eigenständigen Sprache, die sich in das bestehende Ensemble selbstbewusst einfügt ohne aufdringlich zu sein. In umfassenden Konzeptstudien wurden unterschiedliche Ansätze untersucht: von Schiebe-, Flügel- und Rolltüren über Prallgläser bis hin zu additiven und hybriden Sonderformen. Die gewählte Lösung – grossflächige Verglasungen, gefasst in geschwärzte Rohstahlrahmen – macht die Konstruktion lesbar und das Handwerk sichtbar. Der gewählte Werkstoff ist robust, wetterbeständig und zeigt sich unempfindlich gegenüber Gebrauchsspuren durch Mensch und Umwelt – eine bewusste Entscheidung für ein Material, das im Aussenraum altert, ohne an Charakter zu verlieren. Der Eingriff bleibt minimal, die Intervention präzise.

Die Durchgänge bleiben barrierefrei, öffentlich und durchgängig nutzbar. Das Prinzip der Offenheit bleibt erhalten – ein klares Bekenntnis zur integrativen Weiterentwicklung bestehender Architektur mit Rücksicht, Haltung und technischer Präzision.

Durchgänge Bausteine 1 - 5 Erlenmatt Ost, Basel

Machbarkeitsstudie 2020 
Planung / Realisierung 2020 – 2021

Bauherrschaft: Stiftung Habitat
Architektur / Bauleitung: Dennis Knabe Architekt
Fotografie: Dennis Knabe

Schallschutz mit Haltung und Präzision

Im Rahmen der Quartiersentwicklung Erlenmatt Ost wurde entlang der Signalstrasse ein Ensemble aus fünf Bausteinen realisiert. Die Bausteine 1 bis 5 übernehmen dabei für das Quartier eine Schlüsselrolle beim Schallschutz gegenüber der angrenzenden Autobahn. Zwischen den Gebäuden ermöglichen eingeschossige Durchgänge eine fussläufige Verbindung zwischen Stadt und Quartier – Offenheit als Prinzip

Auf Basis einer Lärmimmissionsmessung wurde eine Überschreitung der zulässigen Grenzwerte festgestellt. Zur gezielten Reduktion der Lärmimmission und zur Sicherung eines dauerhaften akustischen Komforts für die Anwohnerschaft werden die Durchgänge 1 bis 5 mit Schallschutztüren nachgerüstet.

Die gestalterische Herausforderung lag in der Verbindung technischer Anforderungen mit einer respektvollen Haltung gegenüber dem Bestand – bei gleichzeitiger Entwicklung einer architektonisch eigenständigen Sprache, die sich in das bestehende Ensemble selbstbewusst einfügt ohne aufdringlich zu sein. In umfassenden Konzeptstudien wurden unterschiedliche Ansätze untersucht: von Schiebe-, Flügel- und Rolltüren über Prallgläser bis hin zu additiven und hybriden Sonderformen. Die gewählte Lösung – grossflächige Verglasungen, gefasst in geschwärzte Rohstahlrahmen – macht die Konstruktion lesbar und das Handwerk sichtbar. Der gewählte Werkstoff ist robust, wetterbeständig und zeigt sich unempfindlich gegenüber Gebrauchsspuren durch Mensch und Umwelt – eine bewusste Entscheidung für ein Material, das im Aussenraum altert, ohne an Charakter zu verlieren. Der Eingriff bleibt minimal, die Intervention präzise.

Die Durchgänge bleiben barrierefrei, öffentlich und durchgängig nutzbar. Das Prinzip der Offenheit bleibt erhalten – ein klares Bekenntnis zur integrativen Weiterentwicklung bestehender Architektur mit Rücksicht, Haltung und technischer Präzision.