Durchgänge Bausteine 1 - 5 Erlenmatt Ost, Basel
Machbarkeitsstudie 2020
Planung / Realisierung 2020 – 2021
Bauherrschaft: Stiftung Habitat
Architektur / Bauleitung: Dennis Knabe Architekt
Fotografie: Dennis Knabe
Schallschutz mit Haltung und Präzision
Im Rahmen der Quartiersentwicklung Erlenmatt Ost wurde entlang der Signalstrasse ein Ensemble aus fünf Bausteinen realisiert. Die Bausteine 1 bis 5 übernehmen dabei für das Quartier eine Schlüsselrolle beim Schallschutz gegenüber der angrenzenden Autobahn. Zwischen den Gebäuden ermöglichen eingeschossige Durchgänge eine fussläufige Verbindung zwischen Stadt und Quartier – Offenheit als Prinzip.
Auf Basis einer Lärmimmissionsmessung wurde eine Überschreitung der zulässigen Grenzwerte festgestellt. Zur gezielten Reduktion der Lärmimmission und zur Sicherung eines dauerhaften akustischen Komforts für die Anwohnerschaft werden die Durchgänge 1 bis 5 mit Schallschutztüren nachgerüstet.
Die gestalterische Herausforderung lag in der Verbindung technischer Anforderungen mit einer respektvollen Haltung gegenüber dem Bestand – bei gleichzeitiger Entwicklung einer architektonisch eigenständigen Sprache, die sich in das bestehende Ensemble selbstbewusst einfügt ohne aufdringlich zu sein. In umfassenden Konzeptstudien wurden unterschiedliche Ansätze untersucht: von Schiebe-, Flügel- und Rolltüren über Prallgläser bis hin zu additiven und hybriden Sonderformen. Die gewählte Lösung – grossflächige Verglasungen, gefasst in geschwärzte Rohstahlrahmen – macht die Konstruktion lesbar und das Handwerk sichtbar. Der gewählte Werkstoff ist robust, wetterbeständig und zeigt sich unempfindlich gegenüber Gebrauchsspuren durch Mensch und Umwelt – eine bewusste Entscheidung für ein Material, das im Aussenraum altert, ohne an Charakter zu verlieren. Der Eingriff bleibt minimal, die Intervention präzise.
Die Durchgänge bleiben barrierefrei, öffentlich und durchgängig nutzbar. Das Prinzip der Offenheit bleibt erhalten – ein klares Bekenntnis zur integrativen Weiterentwicklung bestehender Architektur mit Rücksicht, Haltung und technischer Präzision.
Durchgänge Bausteine 1 - 5 Erlenmatt Ost, Basel
Machbarkeitsstudie 2020
Planung / Realisierung 2020 – 2021
Bauherrschaft: Stiftung Habitat
Architektur / Bauleitung: Dennis Knabe Architekt
Fotografie: Dennis Knabe
Schallschutz mit Haltung und Präzision
Im Rahmen der Quartiersentwicklung Erlenmatt Ost wurde entlang der Signalstrasse ein Ensemble aus fünf Bausteinen realisiert. Die Bausteine 1 bis 5 übernehmen dabei für das Quartier eine Schlüsselrolle beim Schallschutz gegenüber der angrenzenden Autobahn. Zwischen den Gebäuden ermöglichen eingeschossige Durchgänge eine fussläufige Verbindung zwischen Stadt und Quartier – Offenheit als Prinzip
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Auf Basis einer Lärmimmissionsmessung wurde eine Überschreitung der zulässigen Grenzwerte festgestellt. Zur gezielten Reduktion der Lärmimmission und zur Sicherung eines dauerhaften akustischen Komforts für die Anwohnerschaft werden die Durchgänge 1 bis 5 mit Schallschutztüren nachgerüstet.
Die gestalterische Herausforderung lag in der Verbindung technischer Anforderungen mit einer respektvollen Haltung gegenüber dem Bestand – bei gleichzeitiger Entwicklung einer architektonisch eigenständigen Sprache, die sich in das bestehende Ensemble selbstbewusst einfügt ohne aufdringlich zu sein. In umfassenden Konzeptstudien wurden unterschiedliche Ansätze untersucht: von Schiebe-, Flügel- und Rolltüren über Prallgläser bis hin zu additiven und hybriden Sonderformen. Die gewählte Lösung – grossflächige Verglasungen, gefasst in geschwärzte Rohstahlrahmen – macht die Konstruktion lesbar und das Handwerk sichtbar. Der gewählte Werkstoff ist robust, wetterbeständig und zeigt sich unempfindlich gegenüber Gebrauchsspuren durch Mensch und Umwelt – eine bewusste Entscheidung für ein Material, das im Aussenraum altert, ohne an Charakter zu verlieren. Der Eingriff bleibt minimal, die Intervention präzise.
Die Durchgänge bleiben barrierefrei, öffentlich und durchgängig nutzbar. Das Prinzip der Offenheit bleibt erhalten – ein klares Bekenntnis zur integrativen Weiterentwicklung bestehender Architektur mit Rücksicht, Haltung und technischer Präzision.









