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BVB Sanitäranlage Riehen Schlaufe (mit Cueni Architekten, Basel) 2020 - Dennis Knabe Architekt
DENNIS KNABE

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Sanitäranlage Riehen Schlaufe (mit Cueni Architekten, Basel)

Ein Projekt im Miniformat – mit maximalem Anspruch: Für die Endstation der Linie 2 bei der Fondation Beyeler in Riehen entsteht eine kompakte Sanitäranlage für das Fahrpersonal der Basler Verkehrsbetriebe. Drei Quadratmeter Programm, doch die konzeptionelle Gestaltung ist alles andere als nebensächlich.

 

Die Aufgabe: Ein WC, ein Urinal, ein Handwaschbecken. Mehr braucht es nicht – aber weniger soll es auch nicht sein. Die Herausforderung liegt im Ort: mitten in einem sensiblen städtebaulichen Umfeld, eingebettet zwischen Parkanlage, Museumsarchitektur und Wohnzone. Das Projekt begegnet dieser Situation mit einer zurückhaltenden, präzisen Setzung und einem hohen Anspruch an Gestaltung und Materialität.

 

Zwei Varianten wurden in der Machbarkeitsstudie vertieft: Ein introvertierter Massivbau in Dämmbeton mit vegetativem Dachaufsatz, der sich als landschaftliches Element versteht. Oder ein leichter Baukörper in Holz, formal an ein Gartenhäuschen angelehnt, dessen Architektursprache Nähe und Zugänglichkeit vermittelt. Beide Varianten entwickeln aus der Kleinform eine eigenständige, lesbare Typologie.

 

Die Positionierung auf der Parzelle wurde mit Blick auf Kontext, Sichtbeziehungen und Erschliessung sorgfältig geprüft. Auch im kleinen Massstab gelten die grossen Regeln der Baukultur – und sie wurden ernst genommen: vom Umgang mit dem Baumbestand bis zur Integration in den Leitungskataster. Die baurechtlichen Vorgaben wurden im Rahmen der Studie selbstverständlich berücksichtigt – leise im Hintergrund, aber grundlegend für die Umsetzung.

 

Das Resultat: eine minimale Intervention mit maximalem Feingefühl. Ein funktionales Gebäude, das mehr ist als ein Bedürfnisstandort – nämlich ein gebautes Bekenntnis zu Haltung, Sorgfalt und der Idee, dass Architektur auch im Kleinen Grosses leisten kann.

Sanierung und Dachaufstockung MFH Wettsteinallee, Basel

Ein Projekt im Miniformat – mit maximalem Anspruch: Für die Endstation der Linie 2 bei der Fondation Beyeler in Riehen entsteht eine kompakte Sanitäranlage für das Fahrpersonal der Basler Verkehrsbetriebe. Drei Quadratmeter Programm, doch die konzeptionelle Gestaltung ist alles andere als nebensächlich.

Die Aufgabe: Ein WC, ein Urinal, ein Handwaschbecken. Mehr braucht es nicht – aber weniger soll es auch nicht sein. Die Herausforderung liegt im Ort: mitten in einem sensiblen städtebaulichen Umfeld, eingebettet zwischen Parkanlage, Museumsarchitektur und Wohnzone. Das Projekt begegnet dieser Situation mit einer zurückhaltenden, präzisen Setzung und einem hohen Anspruch an Gestaltung und Materialität.

 

Zwei Varianten wurden in der Machbarkeitsstudie vertieft: Ein introvertierter Massivbau in Dämmbeton mit vegetativem Dachaufsatz, der sich als landschaftliches Element versteht. Oder ein leichter Baukörper in Holz, formal an ein Gartenhäuschen angelehnt, dessen Architektursprache Nähe und Zugänglichkeit vermittelt. Beide Varianten entwickeln aus der Kleinform eine eigenständige, lesbare Typologie.

Die Positionierung auf der Parzelle wurde mit Blick auf Kontext, Sichtbeziehungen und Erschliessung sorgfältig geprüft. Auch im kleinen Massstab gelten die grossen Regeln der Baukultur – und sie wurden ernst genommen: vom Umgang mit dem Baumbestand bis zur Integration in den Leitungskataster. Die baurechtlichen Vorgaben wurden im Rahmen der Studie selbstverständlich berücksichtigt – leise im Hintergrund, aber grundlegend für die Umsetzung.

Das Resultat: eine minimale Intervention mit maximalem Feingefühl. Ein funktionales Gebäude, das mehr ist als ein Bedürfnisstandort – nämlich ein gebautes Bekenntnis zu Haltung, Sorgfalt und der Idee, dass Architektur auch im Kleinen Grosses leisten kann.